Nachdem ja nun der Runde Tisch mit den zuständigen Jugendämtern schon 14 Tage her ist und wir keinerlei Erwartungen mehr haben brauchen, von dort Hilfe zu bekommen, gab es nun einen Termin im Kiga, was mit den Jungens weiter geschehen soll. Schließlich geht es ja um Gelder die vom Land bewilligt werden müssen, wenn ich die Kinder in der Integration belasse.
Meine Unterschrift gab es jedoch immer noch nicht dafür, denn wer weiß ob die Kids im Herbst unter der Woche noch hier sind. Allerdings habe ich den Großen nun an 2 Tagen in der Nachmittagsbetreung dort angemeldet, damit ich etwas mehr Ruhe bekomme. Günstigerweise sind es die gleichen Tage an denen Shorty in seiner Spielgruppe ist, sodaß ich vielleicht auch wieder in's Solarium gehen könnte. Dies mußte ich mir ja nun lange verkneifen.
Was nun aber wirklich in Zukunft auf mich wartet, sieht nicht sehr gut aus. Da eine Unterbringung in einer Einrichtung fast auszuschließen ist; schließlich sind die Kids ja super untergebracht; habe ich nun noch zusätzlich therapeutisches Reiten in meinen Kalender mit aufgenommen. An eine Psychotherapie ist nicht zu denken, da mir die nächste Psychologin schon klar gesagt hat, dass sie keine Zeit hat, sich jedoch die Jungens mal ansehen würde. Also wieder nur Abzocke und wieder keine Medis für die Jungens.
Posts mit dem Label Im Hier und Jetzt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Im Hier und Jetzt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 23. März 2010
Montag, 22. Februar 2010
Gerade noch mal gutgegangen!
Auch wenn ich schon einiges gewöhnt bin und viele Situationen im Vorfeld abzuschätzen weiß, so bin ich heute Früh fast tausend Tode gestorben. Denn eigentlich war diese Ruhe im Kinderzimmer ja ein Grund, um sich freuen zu können; leider nur so lang, bis ich die Zimmertür offen hatte.
Meine Jungens sitzen sehr konzentriert auf Shorty's Bett und sind dabei die kleine Nachttischlampe zu zerlegen. Den Boden der Lampe, der als Kabelsicherung dienen sollte hatten sie schon entfernt und arbeiteten sich in das Innenleben vor. Der Stecker war natürlich in der Steckdose und viel fehlte nicht mehr daran, das sie es mit dem entblößten Kabelende und der Fassung, zu tun bekommen hätten.
Ich bin ausgeflippt vor Angst, denn garnicht auszudenken, was nur 10 Minuten später hätte passieren können. Der Große meinte auch noch auf Protest schalten zu müssen, weil ich diese Lampe nun entsorgt habe!
Meine Jungens sitzen sehr konzentriert auf Shorty's Bett und sind dabei die kleine Nachttischlampe zu zerlegen. Den Boden der Lampe, der als Kabelsicherung dienen sollte hatten sie schon entfernt und arbeiteten sich in das Innenleben vor. Der Stecker war natürlich in der Steckdose und viel fehlte nicht mehr daran, das sie es mit dem entblößten Kabelende und der Fassung, zu tun bekommen hätten.
Ich bin ausgeflippt vor Angst, denn garnicht auszudenken, was nur 10 Minuten später hätte passieren können. Der Große meinte auch noch auf Protest schalten zu müssen, weil ich diese Lampe nun entsorgt habe!
Donnerstag, 18. Februar 2010
Es geht uns nicht gut
Wir haben wieder einmal so einen Tag erwischt, wo rein garnichts passt und wir höllisch unter der Situation leiden. Den Kindern habe ich es ja schon heute Nacht angemerkt, weil sie sehr unruhig waren. In den Morgenstunden sind sie auch gleich mit Randale angefangen. Warum auch nicht; war doch einige Tage zumindest der Part gut gelaufen.
Im Kiga habe ich sie auch gleich abgemeldet, als es mit den morgentlichen Ritualen garnicht gelingen wollte. Beide sind heute dermaßen festgefahren, sodaß ich sie lieber zu Hause behielt. Es genügt ja, wenn einer damit konfrontiert wird, der sich damit schon auskennt. Also bin ich wieder dran!
Auch wenn ich mir noch so deutlich vor Augen halte, daß sie ja eigentlich nichts dafür können, so gehe ich dennoch inzwischen in die Knie, bei dem Dauerstress. Mir ist auch klar, daß es viele Mütter, in dieser Situation gibt und versuche mich mit diesem Wissen zu mutivieren. Ob es mir gelingt, sei dahin gestellt.
Im Kiga habe ich sie auch gleich abgemeldet, als es mit den morgentlichen Ritualen garnicht gelingen wollte. Beide sind heute dermaßen festgefahren, sodaß ich sie lieber zu Hause behielt. Es genügt ja, wenn einer damit konfrontiert wird, der sich damit schon auskennt. Also bin ich wieder dran!
Auch wenn ich mir noch so deutlich vor Augen halte, daß sie ja eigentlich nichts dafür können, so gehe ich dennoch inzwischen in die Knie, bei dem Dauerstress. Mir ist auch klar, daß es viele Mütter, in dieser Situation gibt und versuche mich mit diesem Wissen zu mutivieren. Ob es mir gelingt, sei dahin gestellt.
Montag, 15. Februar 2010
Heute war mein Glückstag,andere kriegten die Dröhnung!
Ob es nun daran lag, daß ich heute verschlafen habe, weiß ich nicht. Aber meine Kinder hatten in der Frühe keine Zeit, um mich schon im Bad auf die Bäume zu bringen; sondern mußten sich bis Mittag einen anderen Prellbock suchen.-Natürlich haben sie ihn auch gefunden!!!
Den Großen habe ich heute als Ninja verkleidet in den Kindergarten geschickt, worüber er sich auch recht gefreut hat. Es gab keine Schwerter oder ähnliches dazu, weil ich es nicht für richtig halte. Dieses Kostüm hat er innerhalb von 4 Stunden ruiniert bekommen. Verdreckt, mit Kleber zugeschmiert und löcherig, kann er dies natürlich morgen nicht wieder anziehen. Dabei ist doch erst dann die richtige Faschingsparty im Kindergarten. - Nach Hause kam er mit einem Zettel, worauf mir mitgeteilt wurde, daß er auf ein heißes Bügeleisen gegriffen hatte und er wohl noch Schmerzen hätte, trotz Kühlung. Keine Spur davon zu hören; die Damen haben ihre Hausaufgaben wieder nicht erledigt: Die Kinder sind Schmerzunempfindlich!!!
Shorty hatte ich schon vorsichtshalber ein Clownskostüm verpasst, welches sein Bruder im Vorjahr trug. Auch er hat es zerrissen mit heim gebracht und hat nach langer Zeit auch mal wieder im Kiga in die Hosen gemacht. Der hat allerdings noch ein Kostüm für morgen!- Leider hat Shorty auch eine Ledierung, von nicht unbeträchtlichem Ausmaß. Denn die Hunde haben die Kids natürlich auch vom Bus abholen müssen und haben ihn vor Freude angeschubst. Shorty meinte sich natürlich spektakulär hinschmeißen zu müssen, und hat sich kräftig auf die Oberlippe gebissen. Ziemlich dick und blau die getroffen Partie, aber auch bei ihm, keinerlei Regung, was den Schmerz anbetrifft.
Ich habe mir aber beide Kinder angesehen und brauche mir keine Sorgen machen, denn so böse ist es nicht ausgegangen.
Den Großen habe ich heute als Ninja verkleidet in den Kindergarten geschickt, worüber er sich auch recht gefreut hat. Es gab keine Schwerter oder ähnliches dazu, weil ich es nicht für richtig halte. Dieses Kostüm hat er innerhalb von 4 Stunden ruiniert bekommen. Verdreckt, mit Kleber zugeschmiert und löcherig, kann er dies natürlich morgen nicht wieder anziehen. Dabei ist doch erst dann die richtige Faschingsparty im Kindergarten. - Nach Hause kam er mit einem Zettel, worauf mir mitgeteilt wurde, daß er auf ein heißes Bügeleisen gegriffen hatte und er wohl noch Schmerzen hätte, trotz Kühlung. Keine Spur davon zu hören; die Damen haben ihre Hausaufgaben wieder nicht erledigt: Die Kinder sind Schmerzunempfindlich!!!
Shorty hatte ich schon vorsichtshalber ein Clownskostüm verpasst, welches sein Bruder im Vorjahr trug. Auch er hat es zerrissen mit heim gebracht und hat nach langer Zeit auch mal wieder im Kiga in die Hosen gemacht. Der hat allerdings noch ein Kostüm für morgen!- Leider hat Shorty auch eine Ledierung, von nicht unbeträchtlichem Ausmaß. Denn die Hunde haben die Kids natürlich auch vom Bus abholen müssen und haben ihn vor Freude angeschubst. Shorty meinte sich natürlich spektakulär hinschmeißen zu müssen, und hat sich kräftig auf die Oberlippe gebissen. Ziemlich dick und blau die getroffen Partie, aber auch bei ihm, keinerlei Regung, was den Schmerz anbetrifft.
Ich habe mir aber beide Kinder angesehen und brauche mir keine Sorgen machen, denn so böse ist es nicht ausgegangen.
Sonntag, 14. Februar 2010
Ein wahrlich gelungener Valentinstag
Allein den Gedanken, wie andere Familien den Valentinstag begehen, sollte ich mir verbieten!
Wenn das so einfach wäre, würde es mir vielleicht etwas besser gehen. Denn so trübe der Tag ist, setzt sich dies auch in der Stimmung von uns fort. Da quäle ich mich Stunde um Stunde durch den Tag, ständig im Kampf mit einem der Jungens und sehe noch kein Ende.
Es ist so zermürbend, immer wieder das Gleiche zu erzählen, ständig die Versuche, zu Erklären; und nichts bleibt hängen.Bis jetzt habe ich zweimal die Kinder umziehen müssen, sowie auch den Boden um den Eßtisch wischen dürfen und alle paar Minuten gibt es einen Wechsel der Jungen auf der Treppe, weil sie nur Mist machen. Wer auch immer dort gerade sitzt, derjenige jault oder quietscht, wie ein Tier; oder es wird laut und unverständlich untereinander lamentiert.
Wenn das so einfach wäre, würde es mir vielleicht etwas besser gehen. Denn so trübe der Tag ist, setzt sich dies auch in der Stimmung von uns fort. Da quäle ich mich Stunde um Stunde durch den Tag, ständig im Kampf mit einem der Jungens und sehe noch kein Ende.
Es ist so zermürbend, immer wieder das Gleiche zu erzählen, ständig die Versuche, zu Erklären; und nichts bleibt hängen.Bis jetzt habe ich zweimal die Kinder umziehen müssen, sowie auch den Boden um den Eßtisch wischen dürfen und alle paar Minuten gibt es einen Wechsel der Jungen auf der Treppe, weil sie nur Mist machen. Wer auch immer dort gerade sitzt, derjenige jault oder quietscht, wie ein Tier; oder es wird laut und unverständlich untereinander lamentiert.
Freitag, 12. Februar 2010
Pech gehabt, Jungens!
Ehe ich mir hier weiter das Theater anschaue und -höre, habe ich die Zwei kurzerhand schon ins Bett gesteckt. Da kommt es mir echt nicht auf die Uhrzeit an, sondern eher auf meinen Selbsterhaltungstrieb. Wer jetzt aber davon ausgeht, daß Ruhe eingekehrt ist, der irrt gewaltig! Oben steppt der Bär, daß man fast glauben könnte, die Zwei hätten einen getrunken. Haben sie nicht wirklich- die sind so. Hoffentlich hält das Bett dies noch eine Weile aus, so wie damit herumgewerkt wird.
So etwas wird natürlich vom Jugendamt nicht geglaubt, wenn man solche Situationen schildert. Die Burschen sind ja so brav, heißt es dann immer. In jedem Haus geht einmal etwas kaputt, kann ich mir dann auch noch anhören.
Da nun ein geschmeidiges Wochenende auf mich zukommt, stehe ich vor der Wahl: Gönne ich mir ein Melisse-Bad und einen guten Wein, oder harre ich der Dinge die noch kommen?
So etwas wird natürlich vom Jugendamt nicht geglaubt, wenn man solche Situationen schildert. Die Burschen sind ja so brav, heißt es dann immer. In jedem Haus geht einmal etwas kaputt, kann ich mir dann auch noch anhören.
Da nun ein geschmeidiges Wochenende auf mich zukommt, stehe ich vor der Wahl: Gönne ich mir ein Melisse-Bad und einen guten Wein, oder harre ich der Dinge die noch kommen?
Erneute Nahrungsverweigerung oder Eßstörung?
Nach altvertrautem Rhythmus, befinden wir uns am heutigen Freitag auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzungen. Dementsprechend hat sich der Morgen schon sehr vielversprechend gestaltet und es wird sich auch bis in die Nacht, nicht mehr viel verbessern. Meine Nerven sind kurz vor dem reißen und ich habe alle Mühe, ruhig über den Dingen, zu stehen.
Schon beim aufstehen erklärte mir der Große, siegessicher, dass er heute ja im Kiga ein Fest feiern würde und deshalb dort eine besondere Jause bekäme. Er bräuchte nicht frühstücken oder seine Milch trinken. - Wieder eines seiner Spielchen, wenn ihm gerade die Lust nach etwas anderem kommt!
Bei mir geht kein Kind ohne Frühstück aus dem Haus, diese Regel kennt er seit Jahren und dennoch versucht er es immer wieder. Diesmal war es das Rosinenbrötchen, welches ihm nicht in den Kram passte; somit dauerte die Angelegenheit fast eine Stunde, bis beide Kinder schließlich fertig waren.
Die Folge des Streikes war natürlich, daß sie beide keine Zeit mehr hatten ins Badezimmer zu gehen, um sich zu waschen. Ein juchzen ging dafür durch die Jungens, weil sie ja vom Bus abgeholt wurden und es irgendwie gerade noch gelang in die Jacken und Schuhe zu schlüpfen. Doch wurde der Weg zur Gartenpforte auch gleich genutzt, noch einmal zu zeigen, wie gut sie sind: Beide mußten den Abstecher in den Tiefschnee, im Garten machen, laut losheulen (weil nun die Hose nass war) und sich dabei hinschmeißen, um noch lauter kreischen zu können. Das Publikum war ihnen schließlich sicher, denn die Busfahrerin nebst den wartenden anderen Kindern schauten gespannt zu. Schuld an diesem Spektakel waren jedoch angeblich die Hunde, welche sich auf der anderen Seite des Gartens befunden hatten. Die zeigen nämlich mittlerweile überhaupt kein Interesse mehr an den Kids, mit ihren Aussetzern.
Wieder zu Hause, stürmte der Große gleich auf die Spielzeugtruhe, mit den Megablocks los, um vor seinem Bruder die Autos und den Zug, zu beschlagnahmen. Dieser Protestierte natürlich, schließlich ist es seine Truhe und sein Inhalt. Also hieß es wieder beide trennen, damit sie sich beruhigen können. Ein Spiel ist heute nicht möglich, dafür sind beide zu agressiv.
Das Mittagessen hat dann auch seine 2 Stunden gedauert, weil diesmal Shorty überhaupt nicht klar kam. Und dabei hatte ich ihm schon erlaubt, er dürfe mit den Fingern essen, weil seine Gabel ständig wegflog. Der Große mußte es ihm natürlich ähnlich tun und ließ einiges vom Teller unter den Tisch fallen. Leider ist es ihm heute jedoch nicht gelungen alles wieder hoch zu würgen, mit seinem künstlichen Husten. Da war sein kleiner Bruder besser unterwegs, der hat jeden Kram wieder gesehen. Shorty war sogar so gut, sich die Hände in seinen Haaren abzuwischen, was sehr interessant aussieht.
Wenn sich nun jemand die Frage stellt, wie ich die Zeit finde, nun hier so detailiert zu schreiben:
Der Große kniet zu seinem eigenen Schutz gerade im Vorhaus und Shorty habe ich auf seinem Stuhl angeschnallt, ebenfalls zu seinem Schutz. Damit er sich nicht damit umschmeißt, habe ich ihn direkt hinter mir plaziert. Deshalb mangelt es auch zwischendurch an meiner Konzentration, da hier ein wahnsinniges Gebrüll durch das Haus geht.
Für beide gilt die Aufgabe, darüber nachzudenken was Mamas und Kindern freude macht!
Schon beim aufstehen erklärte mir der Große, siegessicher, dass er heute ja im Kiga ein Fest feiern würde und deshalb dort eine besondere Jause bekäme. Er bräuchte nicht frühstücken oder seine Milch trinken. - Wieder eines seiner Spielchen, wenn ihm gerade die Lust nach etwas anderem kommt!
Bei mir geht kein Kind ohne Frühstück aus dem Haus, diese Regel kennt er seit Jahren und dennoch versucht er es immer wieder. Diesmal war es das Rosinenbrötchen, welches ihm nicht in den Kram passte; somit dauerte die Angelegenheit fast eine Stunde, bis beide Kinder schließlich fertig waren.
Die Folge des Streikes war natürlich, daß sie beide keine Zeit mehr hatten ins Badezimmer zu gehen, um sich zu waschen. Ein juchzen ging dafür durch die Jungens, weil sie ja vom Bus abgeholt wurden und es irgendwie gerade noch gelang in die Jacken und Schuhe zu schlüpfen. Doch wurde der Weg zur Gartenpforte auch gleich genutzt, noch einmal zu zeigen, wie gut sie sind: Beide mußten den Abstecher in den Tiefschnee, im Garten machen, laut losheulen (weil nun die Hose nass war) und sich dabei hinschmeißen, um noch lauter kreischen zu können. Das Publikum war ihnen schließlich sicher, denn die Busfahrerin nebst den wartenden anderen Kindern schauten gespannt zu. Schuld an diesem Spektakel waren jedoch angeblich die Hunde, welche sich auf der anderen Seite des Gartens befunden hatten. Die zeigen nämlich mittlerweile überhaupt kein Interesse mehr an den Kids, mit ihren Aussetzern.
Wieder zu Hause, stürmte der Große gleich auf die Spielzeugtruhe, mit den Megablocks los, um vor seinem Bruder die Autos und den Zug, zu beschlagnahmen. Dieser Protestierte natürlich, schließlich ist es seine Truhe und sein Inhalt. Also hieß es wieder beide trennen, damit sie sich beruhigen können. Ein Spiel ist heute nicht möglich, dafür sind beide zu agressiv.
Das Mittagessen hat dann auch seine 2 Stunden gedauert, weil diesmal Shorty überhaupt nicht klar kam. Und dabei hatte ich ihm schon erlaubt, er dürfe mit den Fingern essen, weil seine Gabel ständig wegflog. Der Große mußte es ihm natürlich ähnlich tun und ließ einiges vom Teller unter den Tisch fallen. Leider ist es ihm heute jedoch nicht gelungen alles wieder hoch zu würgen, mit seinem künstlichen Husten. Da war sein kleiner Bruder besser unterwegs, der hat jeden Kram wieder gesehen. Shorty war sogar so gut, sich die Hände in seinen Haaren abzuwischen, was sehr interessant aussieht.
Wenn sich nun jemand die Frage stellt, wie ich die Zeit finde, nun hier so detailiert zu schreiben:
Der Große kniet zu seinem eigenen Schutz gerade im Vorhaus und Shorty habe ich auf seinem Stuhl angeschnallt, ebenfalls zu seinem Schutz. Damit er sich nicht damit umschmeißt, habe ich ihn direkt hinter mir plaziert. Deshalb mangelt es auch zwischendurch an meiner Konzentration, da hier ein wahnsinniges Gebrüll durch das Haus geht.
Für beide gilt die Aufgabe, darüber nachzudenken was Mamas und Kindern freude macht!
Dienstag, 9. Februar 2010
Gemeinsam geht alles etwas einfacher...
Eigentlich wollte mein Mann die Jungens in der Frühe für den Kiga zurechtmachen; die Geräuschkulisse ließ mich jedoch nicht im Bett bleiben und somit marschierte ich in die Höhle der Löwen. Es wurde sofort deutlich ruhiger, nachdem ich den Großen mal wieder in's Abseits gestellt hatte.
Das Frühstück verlief ein wenig angespannt, weil wohl jeder von uns auf den Urknall gewartet hatte, der jedoch nicht kam, weil Mama und Papa nicht reagieren wollten! - Ein wirklich trifftiger Grund es am Mittag erneut zu versuchen!
Doch vorher haben wir Eltern die freie Zeit genutzt und haben einen großen Teil des Hauses wieder in's Reine gebracht, ohne ( oh Wunder ) in Streit auszubrechen. Wir hatten sogar noch Zeit für einen Kaffee, bevor die Kids zurück kommen. Ein Genuß, denn unter normalen Umständen hätte mir knapp eine Stunde gefehlt.
Den Nachmittag haben die Kinder getrennt verbracht, denn Shorty war bei seiner Tagesmutter und den Großen hat mein Mann auf die Ski gestellt. Dies hielt sie jedoch nicht davon ab, am Abend ihren Frust auf uns loszulassen. Die Jause dauerte knapp 2 Stunden und die sogenannte softe Landung, in Form von etwas Bewegung durch Balancieren hat keine Erleichterung gebracht. Da frage ich mich, weshalb ich für diese künstlichen Steine fast 100 Euro ausgegeben habe? Gestern hat dieses Spiel mit Shorty noch super geklappt! Heute hat sich jeder von Beiden fast überschlagen, beim hinschmeißen. Also dieses Spiel zieht nicht mehr, es muß etwas Neues gesucht werden.
Nur gut das wir mit solchem Material ausreichend ausgestattet sind und die Trickkiste jederzeit erneut geöffnet werden kann.
Das Frühstück verlief ein wenig angespannt, weil wohl jeder von uns auf den Urknall gewartet hatte, der jedoch nicht kam, weil Mama und Papa nicht reagieren wollten! - Ein wirklich trifftiger Grund es am Mittag erneut zu versuchen!
Doch vorher haben wir Eltern die freie Zeit genutzt und haben einen großen Teil des Hauses wieder in's Reine gebracht, ohne ( oh Wunder ) in Streit auszubrechen. Wir hatten sogar noch Zeit für einen Kaffee, bevor die Kids zurück kommen. Ein Genuß, denn unter normalen Umständen hätte mir knapp eine Stunde gefehlt.
Den Nachmittag haben die Kinder getrennt verbracht, denn Shorty war bei seiner Tagesmutter und den Großen hat mein Mann auf die Ski gestellt. Dies hielt sie jedoch nicht davon ab, am Abend ihren Frust auf uns loszulassen. Die Jause dauerte knapp 2 Stunden und die sogenannte softe Landung, in Form von etwas Bewegung durch Balancieren hat keine Erleichterung gebracht. Da frage ich mich, weshalb ich für diese künstlichen Steine fast 100 Euro ausgegeben habe? Gestern hat dieses Spiel mit Shorty noch super geklappt! Heute hat sich jeder von Beiden fast überschlagen, beim hinschmeißen. Also dieses Spiel zieht nicht mehr, es muß etwas Neues gesucht werden.
Nur gut das wir mit solchem Material ausreichend ausgestattet sind und die Trickkiste jederzeit erneut geöffnet werden kann.
Montag, 8. Februar 2010
Eine deutliche Aussprache bringt Ordnung!
Wir haben heute Früh endlich einmal die Gelegenheit nutzen können, die Fakten auszuwerten. Die Kinder waren im Kiga und somit gab es von der Seite keine Zwischenfälle. Erst haben wir gestritten, doch bald stellte sich das von mir sehnlichst gewünschte konstruktive Gemeinsamdenken ein.
Dabei kamen wir zu der Erkenntnis, uns jeder für sich zum Spielball der Jungens gemacht zu haben. Eben genau das, was keiner von uns je gewollt hatte. Wir sind inzwischen beide kaum noch in der Lage klare Gedanken zu fassen, weil sich lles nur noch um den Ärger mit den Jungens dreht. So wollen wir nicht weiterleben.
Nun wird wirklich das Jugendamt eingeschaltet, denn die Zukunftsprognosen für ein weiteres Zusammenleben, sind pechschwarz. Wenn sich alles nur noch darum drehen soll, die Kinder vor sich selbst zu schützen und wir dabei auf jedes kleinste Vergnügen verzichten müssen, ist unser Limit erreicht. Vielleicht besteht ja eine Unterbringung im betreuten Wohnprogramm, sodaß wir dennoch den Kontakt zu den Kindern behalten können. Nur hier im Haus können sie auf keinen Fall bleiben.
Zu diesem Entschluß ist nun der Papa gekommen, welcher sich bislang nie durchringen konnte, zu einer ehrlichen Stellungnahme.
Dabei kamen wir zu der Erkenntnis, uns jeder für sich zum Spielball der Jungens gemacht zu haben. Eben genau das, was keiner von uns je gewollt hatte. Wir sind inzwischen beide kaum noch in der Lage klare Gedanken zu fassen, weil sich lles nur noch um den Ärger mit den Jungens dreht. So wollen wir nicht weiterleben.
Nun wird wirklich das Jugendamt eingeschaltet, denn die Zukunftsprognosen für ein weiteres Zusammenleben, sind pechschwarz. Wenn sich alles nur noch darum drehen soll, die Kinder vor sich selbst zu schützen und wir dabei auf jedes kleinste Vergnügen verzichten müssen, ist unser Limit erreicht. Vielleicht besteht ja eine Unterbringung im betreuten Wohnprogramm, sodaß wir dennoch den Kontakt zu den Kindern behalten können. Nur hier im Haus können sie auf keinen Fall bleiben.
Zu diesem Entschluß ist nun der Papa gekommen, welcher sich bislang nie durchringen konnte, zu einer ehrlichen Stellungnahme.
Samstag, 6. Februar 2010
Die Jungens machen heute Wechselschicht!
Heute Morgen war mit dem Großen nicht gut Kirschenessen. Er wollte absolut nicht die Kurve in den Tag bekommen. Nachdem er dann unter einem Riesenspektakel eine Auszeit auf der Treppe verordnet bekam, stellte sich nach dem Mittagessen eine leichte Verbesserung ein.
Dafür habe ich jetzt das Theater mit Shorty, weil er auch schon langsam müde wird. Aber schon um 4 Uhr in der Frühe herumspringen und randalieren. Was man sich doch alles einfallen lassen kann, wenn grundsätzlich Opposition ergriffen wird.
Dafür habe ich jetzt das Theater mit Shorty, weil er auch schon langsam müde wird. Aber schon um 4 Uhr in der Frühe herumspringen und randalieren. Was man sich doch alles einfallen lassen kann, wenn grundsätzlich Opposition ergriffen wird.
Ein Vater kann sich nicht entscheiden
Nun habe ich ihm schon alles schriftlich vorgelegt und ihn auf die kommenden Schwierigkeiten hingewiesen; er glaubt mir nicht! Es werden weiterhin die Tatsachen verdrängt und aus der Verantwortung geflüchtet. Vor Schuldzuweisungen kann ich mich kaum noch retten, weil ich ja alles eingeleitet hatte, mit den Pflegekindern. Vergessen hat er dabei jedoch völlig, daß er den Großen unbedingt haben wollte, trotz meiner ersten Befürchtungen, als ihn sah. Auch vor seiner Familie ist er nicht bereit die Fakten zu nennen, weil sie mich ja sonst nicht mehr kollektiv als "streng" bezeichnen können und hinter meinem Rücken, die Sabotage meiner Bemühungen lassen müßten.
Die Kinder führen sich auf, wie wilde Tiere in Panik und er merkt es immer noch nicht!
Die Kinder führen sich auf, wie wilde Tiere in Panik und er merkt es immer noch nicht!
Mittwoch, 3. Februar 2010
Sie können garnicht anders
Auch wenn es noch so schwer fällt, aber den Satz: "Sie können garnicht anders", werden wir uns in Zukunft rund um die Uhr in's Gedächtnis rufen müssen. Es nützt also nichts, wenn ich ein Verhalten lobe oder mit Strafe sanktioniere. Sie sind dagegen völlig resistent. Die einzige Chance, welche mir bleibt bedeutet, Kinderpolizistin zu spielen, rund um die Uhr und ständig Kontrollen durchzuführen, ob die Kids einen Auftrag auch wirklich ausgeführt haben.
Heute haben wir mal wieder den Tag nach einem Besuchskontakt und der Große führt sich auf wie ein Tier. Schon gestern ließ er nach der langen Heimreise, richtig die Puppen tanzen und widersetzte sich in der Öffentlichkeit meinen Anordnungen. Zu Hause wollte er es noch zusätzlich wissen und setzt sein Gebären heute fort.
Den völligen Kontrast bietet mir heute Shoty, weil er noch keine Attacke hatte und sichtlich entspannt für sich spielt. Er baut mit seinen Bausteinen und ist sogar in der Lage ein Nein zu akzeptieren, wenn er etwas nicht bekommen kann. Für ihn ist es eine große Leistung, da er in den letzten Wochen nur noch am durchdrehen ist und nicht gebändigt werden kann.
Heute haben wir mal wieder den Tag nach einem Besuchskontakt und der Große führt sich auf wie ein Tier. Schon gestern ließ er nach der langen Heimreise, richtig die Puppen tanzen und widersetzte sich in der Öffentlichkeit meinen Anordnungen. Zu Hause wollte er es noch zusätzlich wissen und setzt sein Gebären heute fort.
Den völligen Kontrast bietet mir heute Shoty, weil er noch keine Attacke hatte und sichtlich entspannt für sich spielt. Er baut mit seinen Bausteinen und ist sogar in der Lage ein Nein zu akzeptieren, wenn er etwas nicht bekommen kann. Für ihn ist es eine große Leistung, da er in den letzten Wochen nur noch am durchdrehen ist und nicht gebändigt werden kann.
Freitag, 29. Januar 2010
Ferienstart für die Kinder
Ab heute haben die Jungens eine Woche Ferien! Für mich bedeutet es wohl stress pur, denn irgendwie werde ich sie wohl sinnvoll beschäftigen müssen. Selbstständiges spielen ist bei ihnen ja nicht möglich.
Im Kindergarten habe ich heute wieder beide in einer Gruppe angetroffen, obwohl ich darauf bestanden habe sie getrennt zu lassen. Auch wird ihnen wieder Süßes gegeben, entgegengesetzt meiner Anordnung. Also ist es auch kein Wunder, wenn hier zu Hause die Luft brennt.
Unser Lieblingsspiel heißt heute Bausteineweitwurf! Der Große hat den klaren Vorteil, weil er schon die Richtung anpeilen kann und immer gegen die Schränke wirft. - Es sind ja nur Tischlermöbel, welche er damit beschädigt.
Im Kindergarten habe ich heute wieder beide in einer Gruppe angetroffen, obwohl ich darauf bestanden habe sie getrennt zu lassen. Auch wird ihnen wieder Süßes gegeben, entgegengesetzt meiner Anordnung. Also ist es auch kein Wunder, wenn hier zu Hause die Luft brennt.
Unser Lieblingsspiel heißt heute Bausteineweitwurf! Der Große hat den klaren Vorteil, weil er schon die Richtung anpeilen kann und immer gegen die Schränke wirft. - Es sind ja nur Tischlermöbel, welche er damit beschädigt.
Mittwoch, 27. Januar 2010
Psychologische Diagnostik ist abgeschlossen!
Heute Morgen hatte ich das Abschlussgespräch mit der Psychologin unseres Großen. Leider muß ich gestehen, dass ich wohl kein anderes Ergebnis erwartet hatte, als das was ich bekam!
Das absolut kontrverse Verhalten des Kindes, von extrem angepasst bis zerstörerisch-agressiv hat sie mir nun schriftlich gegeben, aufgrund der Fragebögen, welche von uns und dem Kindergarten ausgefüllt werden sollten. Die weiteren Tests haben für mich ergeben, das dieses Kind auf jede kleinste Form der Veränderung reagiert und stets unter hochspannung steht.
Von fachlicher Kompetenz kann ich nicht viel merken, da die einzelnen Tests nur wiedergegeben haben, was ich im Vorfeld schon angesagt hatte. Kurzum: Mein Kind hat die Psychologin auf die Schüppe genommen!
Von seinen Ängsten und Nöten hat sie zwar auch etwas gestammelt, doch auch die Punkte erwähnte ich bis in's Detail schon bei der Anamnese. Sprich, das Theater hätten wir uns sparen können.
Der nächste Weg führt also sicher nach Münster!!! Denn ADHS mußte selbst die junge Dame ausschließen.
Das absolut kontrverse Verhalten des Kindes, von extrem angepasst bis zerstörerisch-agressiv hat sie mir nun schriftlich gegeben, aufgrund der Fragebögen, welche von uns und dem Kindergarten ausgefüllt werden sollten. Die weiteren Tests haben für mich ergeben, das dieses Kind auf jede kleinste Form der Veränderung reagiert und stets unter hochspannung steht.
Von fachlicher Kompetenz kann ich nicht viel merken, da die einzelnen Tests nur wiedergegeben haben, was ich im Vorfeld schon angesagt hatte. Kurzum: Mein Kind hat die Psychologin auf die Schüppe genommen!
Von seinen Ängsten und Nöten hat sie zwar auch etwas gestammelt, doch auch die Punkte erwähnte ich bis in's Detail schon bei der Anamnese. Sprich, das Theater hätten wir uns sparen können.
Der nächste Weg führt also sicher nach Münster!!! Denn ADHS mußte selbst die junge Dame ausschließen.
Montag, 25. Januar 2010
Sauberkeitserziehung ist fehlgeschlagen!
Vielleicht habe ich zuviel erwartet, wenn ich bislang davon ausgegangen bin, daß unsere Toiletten auch benutzt werden könnten. Es macht den Kindern nach wie vor viel mehr Vergnügen, wenn sie stattdessen rundherum die Wände hinauf, ihr kleines Geschäft verrichten können. Auch Bettpfosten und andere Möbel bieten einen viel größeren Reiz. Da scheint es ja ein echtes Glück zu sein, wenn sie nur in die Hosen einnässen. Und ganz besonders, wenn sie nicht zu Hause sind; wie etwa im Kindergarten der der Spielgruppe.- Es geht eben wieder los!
Okay, waren sonst hauptsächlich ihre Spielzeugkisten betroffen, so habe ich mir nun selbst ein Ei gelegt, indem ich diese entfernt habe, nach gründlicher Reinigung.
Leider gibt es im Bad auch keine positiven Entwicklungen zu verbuchen, da Wasser anscheinend die Haut dünn macht. Ohne murren und spinnen klappt es weder in der Frühe noch am Abend. Und dabei haben sie das alles schon so schön gekonnt. Nun beginnen wir noch einmal von vorn, bis es wieder funktioniert.
Okay, waren sonst hauptsächlich ihre Spielzeugkisten betroffen, so habe ich mir nun selbst ein Ei gelegt, indem ich diese entfernt habe, nach gründlicher Reinigung.
Leider gibt es im Bad auch keine positiven Entwicklungen zu verbuchen, da Wasser anscheinend die Haut dünn macht. Ohne murren und spinnen klappt es weder in der Frühe noch am Abend. Und dabei haben sie das alles schon so schön gekonnt. Nun beginnen wir noch einmal von vorn, bis es wieder funktioniert.
Donnerstag, 21. Januar 2010
Wenn Kinderaugen weinen...
bedeutet es bei uns, daß die Kids den Zusammenhang ihres handelns mit der darauf folgenden Konsequenz nicht herstellen können. Daraufhin wird lauthals losgebrüllt, weil sie es als ungerecht empfinden, wenn geschimpft wird. Ihre Wahrnehmung ist dermaßen gestört, das sie überhaupt kein Rechtsempfinden besitzen und jeden anderen dafür verantwortlich machen.
Dementsprechend geht es hier rund!
Dementsprechend geht es hier rund!
Donnerstag, 14. Januar 2010
Nun heißt es abwarten bis die erste Diagnose geschrieben ist.
Wir hatten heute den letzten Psychologentermin für den Großen. Mehr hätten es auch nicht werden dürfen, laut Aussage der Psychologin, da er damit begann zu verweigern. Dennoch sind sie irgendwie fertig geworden.
Vorab hat sie von verschiedenen Ängsten erzählt, ohne in's Detail zu gehen. Doch in 14 Tagen soll nun das Abschlussgespräch stattfinden, wo ich Einzelheiten erfahre. Desweiteren stehen ja nun die Untersuchungen für Shorty an, der heute im Kiga wieder mächtig losgelegt hat. Schlagen, Kreischen und Spinnen sind seine Lieblingsbeschäftigungen, wenn er überfordert ist.
Kaum zu Hause setzte er andere Fähigkeiten ein, um ja zu zeigen, wo er heute steht. Es war etwas viel in den letzten Tagen, die Jungens sind fertig und finden dennoch keine Ruhe.
Das JA ist über den Sachverhalt in vollem Umfang informiert und ich mußte wieder einmal feststellen, wie wenig meine SA sich in unser Problem eingearbeitet hat. Denn sie geht von einem vorübergehenden Zustand aus! Ich habe sie nicht weiter aufgeklärt, denn das bekommt sie von mir schriftlich, sobald ich beide Diagnosen in der Hand habe. Mir war es wichtig, sie an die Pflicht zu erinnern, und dies ist mir auch gelungen. Denn so geht es nicht mehr.
Der Große hat heute ein Spiel von mir bekommen, wo er Formen zuordnen sollte: es sind lediglich die Karten umgeschichtet worden in der Schachtel, über einen Zeitraum von 15 Minuten. Dann war Schluss. Stattdessen hat er lieber die letzten Bilderbücher gequält, um auch diese zu zerstören.
Witzig ist widerum, wenn ich Shorty beobachte, der seit gestern seine Winni Puuh- Bausteine zum spielen hat. Der baut brav vor sich hin und beginnt auch den zugehörigen Zug mit einzubeziehen. Allerdings muß ich seinen Bruder davon fern halten, weil es sofort Ärger gibt.
Vorab hat sie von verschiedenen Ängsten erzählt, ohne in's Detail zu gehen. Doch in 14 Tagen soll nun das Abschlussgespräch stattfinden, wo ich Einzelheiten erfahre. Desweiteren stehen ja nun die Untersuchungen für Shorty an, der heute im Kiga wieder mächtig losgelegt hat. Schlagen, Kreischen und Spinnen sind seine Lieblingsbeschäftigungen, wenn er überfordert ist.
Kaum zu Hause setzte er andere Fähigkeiten ein, um ja zu zeigen, wo er heute steht. Es war etwas viel in den letzten Tagen, die Jungens sind fertig und finden dennoch keine Ruhe.
Das JA ist über den Sachverhalt in vollem Umfang informiert und ich mußte wieder einmal feststellen, wie wenig meine SA sich in unser Problem eingearbeitet hat. Denn sie geht von einem vorübergehenden Zustand aus! Ich habe sie nicht weiter aufgeklärt, denn das bekommt sie von mir schriftlich, sobald ich beide Diagnosen in der Hand habe. Mir war es wichtig, sie an die Pflicht zu erinnern, und dies ist mir auch gelungen. Denn so geht es nicht mehr.
Der Große hat heute ein Spiel von mir bekommen, wo er Formen zuordnen sollte: es sind lediglich die Karten umgeschichtet worden in der Schachtel, über einen Zeitraum von 15 Minuten. Dann war Schluss. Stattdessen hat er lieber die letzten Bilderbücher gequält, um auch diese zu zerstören.
Witzig ist widerum, wenn ich Shorty beobachte, der seit gestern seine Winni Puuh- Bausteine zum spielen hat. Der baut brav vor sich hin und beginnt auch den zugehörigen Zug mit einzubeziehen. Allerdings muß ich seinen Bruder davon fern halten, weil es sofort Ärger gibt.
Mittwoch, 13. Januar 2010
Ein Glückstag für mich
Endlich!!!
Ich habe für die Jungens einen Notfalltermin in Münster bekommen. Und zu meinem Glück auch schon in 3 Wochen! Nun kann ich mir dort doch noch von einem Experten im Bereich FAS eine zweite Diagnose stellen lassen. Dann muß mir das Jugendamt doch wohl endlich glauben.-Ich bin so erleichtert über die neuen Perspektiven, da es täglich unerträglicher zu werden scheint.
Morgen werde ich unsere Sachbearbeiterin darüber in Kenntnis setzen, heute war sie mal wieder nicht zu erreichen.
Ich habe für die Jungens einen Notfalltermin in Münster bekommen. Und zu meinem Glück auch schon in 3 Wochen! Nun kann ich mir dort doch noch von einem Experten im Bereich FAS eine zweite Diagnose stellen lassen. Dann muß mir das Jugendamt doch wohl endlich glauben.-Ich bin so erleichtert über die neuen Perspektiven, da es täglich unerträglicher zu werden scheint.
Morgen werde ich unsere Sachbearbeiterin darüber in Kenntnis setzen, heute war sie mal wieder nicht zu erreichen.
Dienstag, 12. Januar 2010
Erfreuliche Nachrichten vom Kinderarzt!!!
Nachdem ich mal wieder eine Nacht mit 2 Stunden Schlaf hinter mich gebracht habe, bin ich mit Shorty zur Entwicklungsdiagnostik aufgebrochen. Endlich völlige Klarheit bekommen war mein Ziel. Dafür habe ich die üblichen Machtkämpfe mit dem Großen sehr distanziert ablaufen lassen, um einigermaßen bei Kräften zu bleiben.
Bei den Tests hat er mehr oder weniger gut mitgearbeitet, bis ihm ein Rutschauto zum kurzen Zeitvertreib angeboten wurde. Da hatte sich die Sache erledigt. Weiter läuft vorerst die Ergotherapie, gefolgt von Logopädie und zwischendurch Psychologische Diagnostik, bezugnehmend auf den Verdacht auf FAS.
Erneut hat der Kinderarzt mündlich bestätigt und ist dieses Mal mutig voran gegangen, da er sich auch bereit erklärt hat, mir dies als Diagnose schriftlich zu geben, sobald alle Tests abgeschlossen sind. Es hat wohl gewirkt, daß ich ihm Infomaterial von FAS-World zur Verfügung gestellt habe und ich vorbereitet in diesen Kampf gegangen bin.
Nun steht noch ein Termin vor uns, wo ich beide Kinder gemeinsam einer weiteren Psychologin vorstellen soll, damit der Große medikamentös eingestellt wird. Ich habe aber auch darauf hingewiesen, daß ich etwas tun muß gegen die aufkommenden Depressionen beim Großen und vor allem gegen die Schlafstörungen steuern muß. Da kommt viel Arbeit auf uns zu, bis auch die Jungens endlich einmal durchatmen können.
Aber mein Lebenslänglich Pflegemutter ist damit abgewendet. Denn nun brauche ich nicht mehr gegn die Wand rennen, sondern darf Ansprüche geltend machen. Selbst wenn sie später in eine Einrichtung müßten, kann man vor den Behörden ganz anders argumentieren.
Bei den Tests hat er mehr oder weniger gut mitgearbeitet, bis ihm ein Rutschauto zum kurzen Zeitvertreib angeboten wurde. Da hatte sich die Sache erledigt. Weiter läuft vorerst die Ergotherapie, gefolgt von Logopädie und zwischendurch Psychologische Diagnostik, bezugnehmend auf den Verdacht auf FAS.
Erneut hat der Kinderarzt mündlich bestätigt und ist dieses Mal mutig voran gegangen, da er sich auch bereit erklärt hat, mir dies als Diagnose schriftlich zu geben, sobald alle Tests abgeschlossen sind. Es hat wohl gewirkt, daß ich ihm Infomaterial von FAS-World zur Verfügung gestellt habe und ich vorbereitet in diesen Kampf gegangen bin.
Nun steht noch ein Termin vor uns, wo ich beide Kinder gemeinsam einer weiteren Psychologin vorstellen soll, damit der Große medikamentös eingestellt wird. Ich habe aber auch darauf hingewiesen, daß ich etwas tun muß gegen die aufkommenden Depressionen beim Großen und vor allem gegen die Schlafstörungen steuern muß. Da kommt viel Arbeit auf uns zu, bis auch die Jungens endlich einmal durchatmen können.
Aber mein Lebenslänglich Pflegemutter ist damit abgewendet. Denn nun brauche ich nicht mehr gegn die Wand rennen, sondern darf Ansprüche geltend machen. Selbst wenn sie später in eine Einrichtung müßten, kann man vor den Behörden ganz anders argumentieren.
Montag, 11. Januar 2010
Wochenende und der Tag danach...
... sind von jeher schon immer schwierig für uns, da es den Kids so wahnsinnig schwer fällt in die Routine über zu gehen. Das heißt, in die von uns erwartete Routine-denn ihre eigene fahren sie stur weiter. Dementsprechend war es wieder sehr anstrengend, doch haben die Entschärfungsmaßnahmen auch schon Früchte eingebracht. Es herrschte nicht so ein agressives Verhalten untereinander, da sie weniger Reizen ausgesetzt sind. Auch die Reduzierung des Spielangebots macht schon eine Menge aus. Nun will ich hoffen, daß es auch weiterhin sich bessert.
Den Sonntag im Schnee haben beide sehr genossen, zumal wir sie auf die Ski gestellt haben, damit sie damit gehen lernen. Shorty hat es fabelhaft gemeistert und auch der Große war nicht mehr so hysterisch wie im vergangenen Jahr.
Heute gab es in der Frühe noch einmal Krach bis es tuschte und somit war die Lage für den Tag schon Klar.
Den Sonntag im Schnee haben beide sehr genossen, zumal wir sie auf die Ski gestellt haben, damit sie damit gehen lernen. Shorty hat es fabelhaft gemeistert und auch der Große war nicht mehr so hysterisch wie im vergangenen Jahr.
Heute gab es in der Frühe noch einmal Krach bis es tuschte und somit war die Lage für den Tag schon Klar.
Abonnieren
Posts (Atom)