Freitag, 13. November 2009

Ein Horrortag neigt sich dem Ende

Nachdem ich ja die heutige Nacht,mal wieder damit zugebracht habe von einem Kind zum nächsten zu rennen um ihre Schreikrämpfe zu lindern,geht es mir entsprechend schlecht.-Doch den Jungens geht es ebenso;der Große hat bis um 9 Uhr im Bett gelegen und spielt nur mit kurzen Unterbrechungen ,in seinem Zimmer,vor sich hin.Einziges an Spannung war für ihn noch die Pelletsanlieferung,weil er sich da alles genau anschauen konnte.Ansonsten ist er sehr müde und schlapp.Ich lasse ihn aber auch in Ruhe,damit er keinen Koller bekommt.
Mein Kleiner hingegen stand um 6 Uhr unten auf der Treppe und setzte die Aktionen der Nacht fort,sodass ich ihn gleich anziehen ließ und ihn nach dem halben Frühstück schon entfernen mußte,weil er nicht klarkam.Den Vormittag hat er damit zugebracht,Treppe rauf-Treppe runter zu spielen,statt sich mit seinen Spielsachen zu beschäftigen.Gebrüll und Selbstverletzung waren natürlich gratiszugaben seinerseits.Und natürlich mußte er auch wieder einkoten,nach bester Manier.Sein Koller ist immer noch nicht vorbei und ich ahne schlimmes auf mich zukommen.
-In den Kindergarten habe ich heute keinen gebracht,es hätte wenig Sinn gemacht.Auch kann ich es wieder einmal vergessen,mit den Kindern in der Öffentlichkeit zu erscheinen,obwohl wir heute eigentlich in der Nachbarschaft einen Storch aufstellen wollten.

Benita

Donnerstag, 12. November 2009

Leere Versprechungen-oder doch nur versprochen?

Heute war der erste Tag wo ich die Kinder persönlich zum Kiga gefahren habe und sie auch abgeholt hab.Da ich gestern noch entschieden habe,dass sie bis auf weiteres nicht mehr mit dem Bus chauffiert werden,der Gaudi wegen,für 130,00Euro alle 2 Monate.
Dafür gab es im Kiga auch gleich positive Resonanz,was das Verhalten des Kleinen anbetrifft.Er soll heute recht verträglich gewesen sein,welch ein Lichtblick!Bleibt zu wünschen übrig,dass es so bleibt.-Auch der Große war nicht ganz so überdreht,super!
Vielleicht können wir ja heute auf das Laternenfest gehen und etwas Abwechselung in unseren tristen Alltag zaubern,wie schön!So kämen beide selbstgebastelten Laternen(Regenbogenfisch und Maus)doch noch zum Einsatz.
Es ist nichts daraus geworden,denn kaum hatte mein Großer mir doch Versprochen besser zuzuhören und zu folgen,wenn man ihm ewtas sagt,so drehte er genau ins Gegenteil;beginnend mit dem obligatorischen Spiel am Esstisch,gefolgt vom fliegenden Tuschkastenwasser uvm.
Ergebnis war weder das wöchentliche Kinderturnen konnte wahrgenommen werden,wegen Wutanfällen und Geschrei;noch kamen wir auf das Laternenfest,weil ich mich nicht mehr vor die Tür gewagt habe,aus Respekt vor dem was noch kommt.
Der Kleine weiß zum Glück nichts mehr aus dem letzten Jahr,doch fand ich es schade,wie massiv wieder einmal daran gearbeitet wurde,damit wir zu Hause bleiben müssen.-Wären wir dennoch hingegangen,hätten wir erneut ganz heftig für Gerede gesorgt.Doch davon können wir im Moment am wenigsten gebrauchen!

Benita

Großzügigkeit

Großzügigkeit ist eine spirituelle Eigenschaft.Sie ist Freude am Glück der anderen-selbst dann,wenn Du selbst gerade keinen Grund zum Feiern hast.
Großzügigkeit ist eine innere Haltung,durch die es Dir Freude macht,zu geben,ohne eine Gegenleistung dafür zu erwarten.Wenn Du diese Karte ziehst,ist das eine Aufforderung an Dich,großherzig zu sein.Sie verrät Dir,dass Du innerlich bereit bist,nach dieser edlen Charaktereigenschaft zu streben.
Die Engelweisheit empfiehlt Dir,anderen Menschen liebevoll,großzügig und offenen Herzens von allem abzugeben was Du hast.
Großzügigkeit trägt einen reichen Lohn in sich,denn alles,was Du offenen Herzens gibst,kommt in vielfacher Form zu Dir zurück.

Affirmation:
Ich bin großherzig.

Ein langes Gespräch mit einer Montessori-Pädagogin

Gerade habe ich ein sehr ausführliches Gespräch mit der ehemaligen Betreuerin meiner Kinder geführt.Sie hat mir noch einmal versichert,das es bei ihr nur vereinzelt zu Aussetzern gekommen sei und sie dies auch schon unserer Sachbearbeiterin vom Jugendamt mitgeteilt hätte.Sie sei sehr verwundert darüber,dass beide so außer Kontrolle geraten und nirgends zurecht kommen.
Widerum habe ich versucht ihr zu schildern,wie sich unsere Situation entwickelt hat und wo ich die Ursachen für unsere Probleme sehe.Natürlich liegen meine Nerven blank und ich biete den Kindern somit eine breite Angriffsfläche.Doch kann mir niemand erzählen,das er nach 2 Jahren Dauerfeuer und Belagerung noch ganz gelassen über allen Dingen steht.Dennoch werde ich meine Kinder nicht aufgeben;da würde ich es mir zu leicht machen.Auch wenn mir jegliche Hilfe bislang verwehrt geblieben ist und ich den Buhmann für alle spielen muß,will und kann ich die Hoffnung nicht begraben.
Nun bin ich wohl an dem Punkt angekommen,wo ich noch einmal alle Kraftreserven zusammenpacken muß,um selbst bestehen zu können.Ich würde mir so wünschen,das wir endlich eine Familie werden könnten.

Benita

Mittwoch, 11. November 2009

Meine Kinder sind sauer auf mich

Jetzt habe ich mir schon wieder den Zorn meiner Kinder zugezogen.
Da habe ich ihnen nun auch noch das tägliche Kindergartenbus fahren abgenommen!Ab sofort werde ich sie selbst fahren,in der Hoffnung,dass meine tägliche Präsenz im Kindergarten,etwas bei ihnen bewirkt.Es muß doch auch bei meinen zwei Sturköpfen irgendwann einmal ankommen,dass sie sich in einer Tour nur selbst schaden!Obwohl ich da wahrscheinlich nie mit rechnen brauche,wie es zur Zeit aussieht.
Doch nach einem erneuten Gespräch heute morgen im Kiga mit Leiterin,Pädagogin und Sonderpädagogin,sehe ich es als dringend notwendig an,dort öfter aufzutauchen,als nur einmal in der Woche.
Meine Jungens schaffen es immer wieder,alle 5 Gruppen den ganzen Vormittag zu sprengen und zu tyrannisieren.-Heute muß es sich der Kleine wieder besonders gegeben haben,denn er kam mit dicker Beule am Kopf und einem großen Pflaster am Ellenbogen heim,wollte aber nichts erzählen darüber,was passiert war.
Mein Großer hat derweil begonnen seinen Kleiderschrank auseinander zu bauen.Nicht wie man so etwas normalerweise macht,sondern auf die harte Tour.Nun hat er keine Schubladen mehr,weil sie auseinandergebrochen sind.Aber er kann ja mit den Türen weitermachen,wenn ihm danach ist.So bekommen wir sein Zimmer auch reizarm gestaltet.

Benita

Flexibilität

Das Leben steckt voller Überraschungen und Veränderungen.Die Engel raten Dir,mit dem Strom zu schwimmen,denn nur wenn man sich gegen ihn wehrt,entstehen Probleme.
Bitte Deinen Engel,dass er Dir hilft,Dein Herz und Deine Gedanken für neue Ideen und Alternativen zu öffnen.Sobald Du die Möglichkeit akzeptierst,dass es auch andere,neue Wege gibt,werden sich Tore öffnen,die Du vorher garnicht gesehen hast,und Du wirst alle Veränderungen mühelos durchleben.Für jedes Problem gibt es eine Lösung;also betrachte alles mit den Augen der Liebe und freudigen Erwartung.Dann kann die Lebenskraft frei und ungehindert durch Dich hindurchströmen.
Du wirst Dich vital und lebendig fühlen und Zugang zu Deiner inneren Weisheit und Deinen inneren Kraftreserven finden.Das wird Dir helfen,alle Veränderungen gut zu überstehen.

Affirmation:
Ich bin frei und flexibel.

Die Beschwerden hören nicht auf

Die Situation um meinen "Dreier" droht langsam zu eskalieren. Überall häufen sich die Beschwerden und es ist ihm nicht beizukommen. Schon in der Frühe sucht er die Konfrontation und den dazu gehörenden Ärger. Manchmal ist es kaum zu ertragen,wenn dieser böse Blick,wie ich ihn nenne,auf einen abgeschossen wird und man garnicht weiß,was nun wieder in diesem Köpfchen vorgeht. Seine Stimmungsschwankungen und diese wahnsinnige Schreierei dabei machen auf Dauer mürbe und hilflos.
Natürlich ist da schon das sein Bruder versucht es ihm gleichzutun und sie keine Gelegenheit auslassen um ihre Kräfte zu messen.
Und das alles, wo in der nächsten Woche unsere Sachbearbeiterin vom Jugendamt kommt,um die Jahresberichte zu schreiben. Auch möchte sie die Kinder sehen und ich ahne nichts Gutes, weil die Zwei sich aufführen werden, wie vom wilden Affen gebissen.

Benita